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7 Thesen zu 7000 Eichen |
- Joseph Beuys hat zur documenta 7 (1982) die Skulptur 7000 Eichen Stadtwerwaldung statt Stadtverwaltung initiiert, die aus 7000 Eichen besteht, denen jeweils eine Basaltstele zugeordnet wurde.
Die Pflanzung wurde zur documenta VIII (1987) abgeschlossen und zu diesem Zeitpunkt der Stadt als Geschenk übereignet.
- Es handelt sich um ein auf der Welt einmaliges, lebendiges Kunstwerk, dass das Bild der Stadt und ihrer Umgebung nachhaltig verändert.
Die Stadt Kassel und die in ihr lebenden Menschen nehmen dieses Geschenk voller Stolz und Dankbarkeit auch in dem Bewusstsein an, dass daraus Verpflichtungen entstehen.
Für die Weiterentwicklung des Kunstwerks wird die Stadt Kassel daher einen Beirat 7000 Eichen berufen.
- In dem Werk 7000 Eichen verbinden sich künstlerische, soziale und ökologische Ideen unauflöslich. Es ist auf Dauer angelegt und es ist in seiner Gesamtgestalt zu erhalten.
- Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger und die verantwortlichen der Stadt und in den Stadtteilen die Erhaltung und Pflege als eine aus der Vergangenheit übernommene gemeinsame Aufgabe begreifen, wird es gelingen 7000 Eichen als ein in die Zukunft gerichtetes Projekt bewusst zu machen.
- Die Stadt Kassel stellt sich der Aufgabe, Freunde und Förderer für dieses Symbol des Lebens und Wachstums zu gewinnen.
- Die Selbstverpflichtung zur Erhaltung der Gesamtgestalt schliesst Diskussionen über Einzelstandorte nicht aus, an denen die Bäume Wachstumsprobleme haben oder an denen die Stadtplanung zu Neuüberlegungen herausfordert.
Gleichzeitig muss Klarheit darüber bestehen, dass es keine Patentrezepte zur Pflege der „7000 Eichen“ gibt.
- In der Stadt wird die Skulptur 7000 Eichen an einem zentralen Ort für die Öffentlichkeit dokumentiert. Die Stadt Kassel wird sich als Stadt der 7000 Eichen profilieren.
 
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